Wenninger GeoMuseum für Vermessungstechnik und Geoinformation
Wenninger GeoMuseum          für Vermessungstechnik und Geoinformation

Wir zeigen Ihnen einige richtungweisende Geoprodukte    die jetzt App genannt werden

Das Smartphone und das Tablet erobert die Welt und auch die Vermessung.

Der Begriff Geoinformatik und Geoinformation wurde als Überbegriff für den Vermessungsbereich erfunden und geprägt von einigen Produkten die wegweisend für die spätere Entwicklung waren. So wurde beispielsweise die Firma Intergraph bekannt und berühmt durch die Mondkartierung während der Apolloprojekte. Google maps ist heute das führende Telematik und Geoinformatikprodukt und wurde inspiriert von den Navigationsprodukten von Scout Geomatics (1993) und der D-Sat Mission (Satellitenatlas Deutschland 1994).

Wir zeigen im Museum einige Produkte, auf die wir selbst Einfluss hatten und die wir wegweisend mitgeprägt haben. 

 

Gerne verweisen wir an dieser Stelle darauf das wir in unserer Prospektesammlung gerne noch Schlüsselprodukte aus der Pionierzeit der AppTechnik einbauen würden.

mit dem Produkt CADdy Vermessung gelang 1984 der Durchbruch der Computer Aided Design" Technologie. Das EDV Büro Wenninger nutzte die Grundlagen Bibliothek von CADdy (einem Produkt der Ziegler Informatik GmbH) für seinen Aufsatz "Vermessung" ebenso für "Straßenbau". Damit war es möglich mit der Maus einen Vermessugnsplan oder einen Straßenkörper zu konstruieren und in das Gelände zu übertragen. CADdy war bis in die 2000er Jahre die führende Software im Vermessungsektor und brachte den Entwicklern auch den Begriff " Herren der Koordinaten" ein. Später gewann auch AutoCAD mit Civil 3D stark an Einfluss in der Vermessungswelt. Das war verbunden mit den von Insidern genannten "Zieglerkriegen", eine Familienauseinandersetzung die schliesslich zum Konkurs der Fa. Ziegler führte. Wenninger hat dann die Namens- und Softwarerechte auch für das Grundpaket übernommen und führt bis heute die Softwareentwicklung und den Vertrieb und Support weiter. Dabei setzt es auf beide Plattformen (AutoCAD und CADdy Umgebung).

RoadScout 1995

Der RoadSCOUT war die erste Software in der zoomsensitive, also maßstababhängige Layouts verwendet wurden und der ein Life-Renderung hatte. Das bedeutet er hatte keine vorgerechneten Bilder (wie zum Beispiel heute google maps) sondern jeder Bildschirmausschnitt wurde aus der Datenbank entnommen und mit einem definiertem Layout gerechnet (gerendert). So war es möglich den gleichen Datenbestand mit einem Nacht- oder Taglayout oder einer Aral- oder ADAC Lock & Feel zu visualisieren.

Eigentlich entstand das Produkt für eine Privattour von Helmut Wenninger, dem damaligen Geschäftsführer der CARDy GmbH, der in den Outbacks von Australien unterwegs war und sich erstmals von elektronischen Karten in Verbindung mit GPS Mäusen führen lassen wollte. Daraus entdstand später die Scout Geomatics GmbH die daraus das Produkt RoadSCOUT entwickelte und bis in die 2003er Jahre den Straßendatenbestand von Europa digital erfasste. Das Produkt war nur auf Notebooks verfügbar und wurde ca. 2000 mal verkauft.

D-Sat (ab 1994)

"schau in Nachbars Garten", der Werbeslogan der Fa. Topware, die den Verkauf organisierte.

 

Mit dem D-Sat gelang es 1994 erstmals einen flächendeckenden Satellitenatlas von Deutschland auf CD zu veröffentlichen. Die abenteuerliche Geschichte wie es zu dem Verkauf der Aufnahmen durch den russischen KGB kam, kann man nachlesen im Buch "der Geometer" von Helmut Wenninger. Das Produkt war das bis dahin erfolgreichste kommerzielle Geoprodukt und wurde über 500.000 mal verkauft. Bereits 1996 wurde die 200.000er Marke überschritten. Der Atlas enthielt über 2000 Aufnahmen mit einer Bodenauflösung von ca. 1m in Graustufen, aus dem All aufgenommen und von Wenninger flächendeckend georeferenziert. Der Atlas war die Grundlage von vielen archäologischen Entwdeckungen und im Archiv finden sich noch viele 

Auf der Basis diese Produktes wurde viele weitere, teilweise auch amtliche Produkte wie der ATKIS Viewer der bay. Vermessungsverwaltung (ganz Bayer auf 1 DVD) erstellt.

historischer Stadtatlas München

dieses von Wenninger in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und dem Schiermeierverlag entwickelte Karteninformationssystem zeigt auf fast 70 georeferenzierten Karten die Münchner Kartografie von 1158 bis heute.

uerst wurde das Produkt auf Basis der Kartensammlung des Schiermeier Stadtatlas auf DVD entwickelt, später dann wegen des großen Zuwachses an Karten und Informationen als Kartendienst umgebaut. Noch heute wird das System gepflegt und von vielen Studierenden als Grundlag für Weiterentwiclungen oder den Einstieg in den GISBereich genutzt.  Sie können die Grundversion (4 historische Karten) direkt von hier aus starten. Mit einem einfachen Inappkauf (29 €) können Sie auf die Vollversion wechseln und für 1 Jahr alle Dienste und Karten nutzen. Das Abo ist jederzeit kündbar.

Der Kauf berechtigt auch zu einem kostenlosen Besuch des Geomuseums.

Google Kartenservices (google maps)

revolutioniert den Geomarkt. Vollkommen ohne sich an Konventionen zu halten baut man diese Plattform werbebasiert und kostenlos für den Nutzer auf. Mit großen Aufwand beschafft man kartografische Basisdaten und Luftbildaufnahmen von der ganzen Welt und ergänzt diese Schritt für Schritt mit eigenen Informationen. Die komplette Googledatenbank steht zur Verfügung und viele Plugins kommen schrittweise dazu. So ist vor allem die Navigationslösung schon seit 2005 ein absolutes Highlight, Präzise, genau und verlässlich hat sie allen Navigationssystemen den Rang abgelaufen und gilt heut als beste Navigationslösung auf dem Markt. Als browserbsierte Kartenlösung ist sie auf allen Endgeräten mit einem gültigen Browser laufffähig.              zur App und zur Karte Museum

Hier finden Sie uns:

Führungen nach Vereinbarung

Wenninger Geo-Museum
Schatzbogen 65
81829 München

Telefon: +49 89 4274220

E-Mail: hw@wenninger.de

 

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Öffnungszeiten

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