Wenninger GeoMuseum für Vermessungstechnik und Geoinformation
Wenninger GeoMuseum          für Vermessungstechnik und Geoinformation

Softwaretechnik in der Geodäsie und Geoinformatik

Softwaretechnik ist neben der Rechnertechnologie und der Speichertechnik ein weiteres zentrales Element der Vermessungstechnik und Geoinformatik. Nirgends hat sich die EDV so schnell durchgesetzt wie in diesem Umfeld.  Hier konnten die Entwickler Werkzeuge schaffen die den Umgang mit voluminösen Geodaten revolutioniert haben. Unser Museum gibt einen kleinen Überblick über die Entwicklungsgeschichte der EDV Werkzeuge der Geoinformatik. Natürlich können wir keine vollständigen Überblick verschaffen, aber wir versuchen die Eckpfeiler der Entwicklung darzustellen.

 

Die ersten Systeme basierten auf Rechenmaschinen vom Typ Zuse Z1 und Nachfolgermodellen. Dabei ging es Anfang nur darum große Datenmengen (Koordinaten) zu verwalten bzw. zu berechnen. Mit der Zeit wurde es möglich die Daten auch grafisch darzustellen und schlussendlich diese auch grafisch zu bearbeiten. Die geografischen Informationssysteme (GIS) und die Computer Aided Designsysteme waren geboren und bilden bis heute den Grundstock der grafischen Datenverarbeitung.

SICAD

das Siemens entwickelte CAD System war lange Zeit eines der führenden CAD Systeme auf dem Markt, obwohl es eigentlich gar kein interaktives Konstruktionssystem war sondern die Grafik über nummerischen Punktverbindung erzeugte.

Allerdings bekam es schon bals Kokurrenz von CADdy, AutoCAD und ähnlichen Systemen, die sich durch einfachere Hardware (PC Technik) und echte grfische Konstruktionsmöglichkeiten schlussendlich durchsetzten.

CAS stand für "Computer aided Surveying"

und wurde 1981 vom EDV Büro Wenninger vorgestellt. Zum erstenmal wurde der Datenfluss vom elektronischen Theodolit (Zeiss Recota) über den Micronic Datenspeicher zu einem Rechner (Olivetti P6060) und zum Plotter (Benson Stiftplotter) ermöglicht. Das Programmsystem arbeitete über codierte Punktaufnahme und Linienverbindungen. Auch die Klassifizierung der Anschlussrichtungen und Kleinpunkte erfolgte bereits im Feld.

Das Ergebniss war ein fertiger Lageplan und bei Bedarf auch Geländeschnitt, vollkommen ohne Papierzwischenschritt. 

CADdy Vermessung Version 2.06

Mit der Version 2.06 wurde das erste System vorgestellt, dass auf grafischer Grundlage die Arbeit am Bildschirm ermöglichte. Damit wurde die Frafik nicht nur aus der Koordinatenliste erzeugt, sondern man konnte diese direkt am Bildschirm mit der Maus bearbeiten und editieren.

Die Software wird seitdem laufend weiteretwickelt und an moderne Anforderungen angepasst.

Aktuell gibt es die Version 2018.

 

Stadtatlas München

mit über 60 georeferenzierten historischen Karten und über 500 POIs.

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81829 München

Telefon: +49 89 4274220

E-Mail: hw@wenninger.de

 

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Öffnungszeiten

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